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Was bedeutet es, wirklich zu Christus zu kommen?

Was bedeutet es, wirklich zu Christus zu kommen? Über biblische Buße, lebendigen Glauben, die Hinwendung zu Gott und die Antwort des Menschen auf das Evangelium.

Was bedeutet es, wirklich zu Christus zu kommen?

Was bedeutet es wirklich, zu Christus zu kommen?

Schlüsselvers

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“

Matthäus 11:28


Die Frage, die den Weg vollendet

In den vorherigen Schriftrollen haben wir Schritt für Schritt betrachtet, was Erlösung bedeutet.

Wir haben gesehen, dass der Mensch aufgrund der Sünde Erlösung braucht.

Dass Sünde nicht lediglich einzelne Taten verdirbt, sondern den Menschen vor den heiligen und gerechten Gott stellt.

Dass der Mensch sich nicht durch Moral, Religiosität oder gute Werke selbst retten kann.

Dass Gottes Gesetz keine Leiter ist, auf der ein Sünder aus eigener Kraft zu Gott hinaufsteigen kann.

Wir haben gesehen, dass die Erlösung nicht beim Menschen beginnt, sondern bei Gott.

Gott sandte seinen Sohn.

Christus kam in die Welt.

Er lebte ohne Sünde.

Er trug unsere Sünden.

Er starb am Kreuz.

Er ist von den Toten auferstanden.

Und er vollbrachte, was der Mensch niemals selbst vollbringen konnte.

Doch nun bleibt die letzte Frage.

Was soll der Mensch tun, wenn er das Evangelium gehört hat?

Wie antwortet er auf Christus?

Was bedeutet es, zu ihm zu kommen?

Reicht es, von Jesus zu wissen?

Reicht es, sich Christ zu nennen?

Was ist echte Buße?

Was ist rettender Glaube?

Und woran erkennt man lebendigen Glauben im Unterschied zu einer bloßen Zustimmung zur christlichen Lehre?

Hier hört die Erlösung auf, nur ein theologisches Thema zu sein.

Sie wird zu einer Frage, die den Menschen selbst betrifft.


Christus gibt dem Menschen nicht einfach Informationen über sich

Jesus kam nicht lediglich, um den Menschen ein richtiges System von Überzeugungen zu geben.

Er sagte nicht:

„Lernt mehr über mich.“

Er sagte:

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“

Matthäus 11:28

Achte auf diese beiden Worte:

„zu mir“.

Christentum bedeutet nicht einfach, bestimmten Aussagen über Gott zuzustimmen.

Man kann die Geschichte Jesu kennen.

Man kann wissen, dass er in Bethlehem geboren wurde.

Man kann von seinen Wundern wissen.

Man kann vom Kreuz wissen.

Man kann von der Auferstehung wissen.

Man kann sogar richtige Antworten auf Fragen über seine Gottheit geben.

Aber Wissen über Christus ist noch nicht dasselbe wie Vertrauen auf Christus.

Das Evangelium gibt dem Menschen nicht nur Fakten.

Es stellt ihn vor eine Person.

Vor Jesus Christus.

Vor den, der Herr ist.

Deshalb lautet die wahre Antwort auf das Evangelium nicht nur:

„Jetzt weiß ich, wer Jesus ist.“

Sondern:

„Ich komme zu ihm.“


Aber warum muss der Mensch überhaupt kommen?

Weil das Problem des Menschen nicht einfach ein Mangel an Informationen ist.

Der Mensch weiß nicht nur zu wenig über Gott.

Er hat sich von Gott abgewandt.

Sünde bedeutet nicht nur, Gottes Gebot zu übertreten.

Sünde bedeutet Rebellion gegen Gott als Herrn.

Der Mensch will nicht unter Gottes Herrschaft leben, sondern nach seinem eigenen Willen.

Deshalb kann wahre Erlösung nicht einfach darin bestehen, dem bisherigen Leben noch Religion hinzuzufügen.

Es braucht eine Rückkehr zu Gott.

Darum lautete die erste Botschaft Johannes des Täufers:

„Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen!“

Matthäus 3:2

Und als Christus seinen Dienst begann, verkündigte er:

„Tut Buße und glaubt an das Evangelium!“

Markus 1:15

In diesen Worten liegt das Wesen der Antwort des Menschen.

Tut Buße.

Glaubt.

Kehrt euch von eurem eigenen Weg ab.

Wendet euch Christus zu.


Was ist biblische Buße?

Buße wird oft auf ein Schuldgefühl reduziert.

Aber Schuldgefühl allein ist noch keine Buße.

Ein Mensch kann bedauern, dass er entlarvt wurde.

Er kann die Folgen seiner Sünde bedauern.

Er kann Angst vor Strafe haben.

Er kann seine innere Not loswerden wollen.

Und dennoch keinen wirklichen Wunsch haben, die Sünde selbst aufzugeben.

Biblische Buße geht tiefer.

Buße bedeutet eine Veränderung der Richtung.

Ein Mensch erkennt vor Gott:

„Ich habe gesündigt.“

Er hört auf, Sünde gut zu nennen.

Er hört auf, sich selbst zu rechtfertigen.

Er hört auf, seinen eigenen Willen zur höchsten Autorität zu machen.

Und er kehrt zu Gott um.

Buße bedeutet deshalb nicht einfach:

„Es tut mir leid.“

Sondern:

„Ich war vor Gott im Unrecht, und ich kehre zu ihm zurück.“

Genau das sehen wir in den Worten des verlorenen Sohnes:

„Ich will mich aufmachen und zu meinem Vater gehen und zu ihm sagen: Vater, ich habe gesündigt gegen den Himmel und vor dir“

Lukas 15:18

Und danach:

„Und er machte sich auf und ging zu seinem Vater.“

Lukas 15:20

Er erkannte nicht nur seinen Zustand.

Er kehrte zurück.

Das ist das Wesen der Buße.


Buße bedeutet nicht, sich zuerst für Christus würdig zu machen

Hier kann man leicht in einen anderen Irrtum fallen.

Der Mensch kann denken:

„Zuerst muss ich mich selbst in Ordnung bringen, besser werden und meine Sünden überwinden — dann kann ich zu Christus kommen.“

Aber damit würde der Mensch erneut versuchen, sich selbst für die Erlösung geeignet zu machen.

Das Evangelium sagt das Gegenteil.

Christus wartet nicht darauf, dass der Sünder sauber genug geworden ist.

Genau deshalb ist er der Retter.

Wenn der Mensch sich selbst zuerst reinigen könnte, bräuchte er das Kreuz nicht.

Christus kam nicht für die Sündlosen.

Er kam, um Sünder zu retten.

Buße ist deshalb nicht die Vorbereitung darauf, würdig genug zu werden, damit Christus den Menschen annehmen kann.

Buße ist die Abkehr vom Weg der Flucht vor Gott und die Rückkehr zu ihm — gerade in dem Zustand, in dem der Mensch einen Retter braucht.


Aber Buße kann nicht vom Glauben getrennt werden

Christus sagte nicht:

„Tut Buße — und das genügt.“

Er sagte:

„Tut Buße und glaubt an das Evangelium.“

Markus 1:15

Buße wendet den Menschen von der Sünde ab.

Glaube wendet ihn Christus zu.

Das sind keine zwei verschiedenen Wege der Erlösung.

Es sind zwei Seiten derselben Umkehr.

Ein Mensch kann nicht wirklich sagen:

„Ich bin zu Christus gekommen, aber ich will die Sünde weiterhin als meinen Herrn behalten.“

Ebenso wenig kann er sagen:

„Ich habe Buße getan, aber Christus selbst brauche ich nicht.“

Die biblische Umkehr zu Gott umfasst Buße und Glauben.

Buße führt zu Christus.

Und echter Glaube bedeutet, endgültig darauf zu verzichten, auf sich selbst zu vertrauen.


Was bedeutet es, an Christus zu glauben?

Glaube bedeutet mehr, als zuzustimmen, dass Jesus existiert.

Mehr sogar, als zuzustimmen, dass er gestorben und auferstanden ist.

Der Glaube hat Christus selbst zum Gegenstand.

An Christus zu glauben bedeutet, ihm zu vertrauen.

Ihn nicht nur als Lehrer, sondern als Herrn und Retter anzunehmen.

Seine Hoffnung vor Gott auf ihn zu setzen.

Nicht mehr zu sagen:

„Meine guten Werke werden mich retten.“

Sondern:

„Meine Hoffnung ist Christus.“

Paulus schreibt:

„Denn wenn du mit deinem Munde bekennst, dass Jesus der Herr ist, und in deinem Herzen glaubst, dass ihn Gott von den Toten auferweckt hat, so wirst du gerettet.“

Römer 10:9

Hier ist Glaube nicht nur mit der Anerkennung einer historischen Tatsache verbunden.

Er ist mit dem Bekenntnis verbunden:

Jesus ist Herr.

Das bedeutet, dass der Mensch sich selbst nicht länger an die Stelle des letzten Herrn über sein eigenes Leben setzt.


„Ich glaube an Jesus“ — aber was bedeutet das eigentlich?

Diese Worte können ganz unterschiedliche Dinge bedeuten.

Ein Mensch kann sagen:

„Ich glaube, dass Jesus existiert hat.“

Ein anderer:

„Ich halte ihn für einen großen Lehrer.“

Ein dritter:

„Ich glaube, dass er auferstanden ist.“

Aber rettender Glaube sagt mehr:

„Ich vertraue Christus.“

Man kann von Wasser wissen und trotzdem nicht trinken.

Man kann von einem Arzt wissen und trotzdem die Behandlung nicht annehmen.

Man kann wissen, dass eine Brücke das eigene Gewicht trägt, und trotzdem keinen Schritt auf sie machen.

Genauso kann man das Evangelium kennen und weiterleben, als würde man Christus nicht brauchen.

Deshalb lautet die entscheidende Frage nicht nur:

„Was weiß ich über Jesus?“

Sondern:

„Habe ich Christus mein Vertrauen geschenkt?“


Selbst die Kenntnis der Wahrheit ist noch kein rettender Glaube

Jakobus sagt:

„Du glaubst, dass ein einziger Gott ist? Du tust recht daran; die Dämonen glauben es auch und zittern.“

Jakobus 2:19

Das ist eine sehr ernste Warnung.

Dämonen wissen, dass Gott existiert.

Sie kennen die Wahrheit.

Aber ihr Wissen ist kein rettender Glaube.

Warum?

Weil rettender Glaube nicht nur eine Tatsache anerkennt.

Er wendet den Menschen Gott zu und führt ihn dazu, Christus zu vertrauen.

Deshalb kann ein Mensch die richtigen Antworten haben und trotzdem nicht Christus gehören.

Er kann das Evangelium kennen und nicht nach dem Evangelium leben.

Er kann den Retter kennen und dem Retter niemals vertrauen.


Aber ist Glaube nicht eine menschliche Handlung?

Doch.

Der Mensch muss tatsächlich Buße tun.

Er muss tatsächlich glauben.

Er muss tatsächlich zu Christus kommen.

Das Evangelium ruft den Menschen nicht dazu auf, ein gleichgültiger Beobachter zu bleiben.

Aber hier müssen wir eine entscheidende Grenze ziehen.

Glaube ist nicht der Preis der Erlösung.

Der Mensch kauft die Erlösung nicht durch seinen Glauben.

Er kann nicht sagen:

„Gott hat mich gerettet, weil ich stark genug geglaubt habe.“

Paulus sagt:

„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es,
nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.“

Epheser 2:8–9

Die Quelle der Erlösung ist Gottes Gnade.

Ihr Fundament ist Christus.

Ihr Preis ist sein Blut.

Ihre Grundlage sind sein Tod und seine Auferstehung.

Der Glaube erschafft die Erlösung nicht.

Der Glaube empfängt Christus.

Darum bleibt alle Ehre bei Gott.


Was bedeutet es, Christus „anzunehmen“?

Christus anzunehmen bedeutet nicht, eine magische Formel zu sprechen.

Es bedeutet nicht einfach, ein Gebet zu wiederholen.

Es bedeutet nicht, ein Datum im Kalender einzutragen.

Es bedeutet nicht, starke Gefühle zu erleben.

Ein Gebet kann ein echter Ausdruck des Glaubens sein.

Tränen können echte Buße begleiten.

Eine Entscheidung kann den Moment einer echten Umkehr kennzeichnen.

Aber keine äußere Form rettet aus sich selbst.

Christus rettet.

Darum lautet die Frage nicht:

„Habe ich irgendwann die richtigen Worte gesprochen?“

Die Frage lautet:

„Bin ich in Buße und Glauben zu Christus gekommen?“


Zu Christus zu kommen bedeutet, ihn als Herrn anzunehmen

Wir können Jesus nicht in bequeme Teile aufteilen.

Ihn als Retter anzunehmen, aber ihn als Herrn abzulehnen.

Vergebung zu wollen, aber Gottes Autorität abzulehnen.

Rettung von den Folgen der Sünde zu wollen, aber Befreiung von der Herrschaft der Sünde nicht zu wollen.

Christus bietet dem Menschen nicht lediglich eine Erleichterung seiner Situation.

Er ruft ihn dazu, ihm zu gehören.

Darum sagt er:

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“

Matthäus 11:28

Das ist nicht einfach eine Einladung, religiöse Hilfe zu bekommen.

Es ist ein Ruf, den eigenen Weg zu verlassen und zu ihm zu kommen.


Lebendiger Glaube bringt ein neues Leben hervor

Hier müssen wir präzise sein.

Gute Werke sind nicht die Ursache der Erlösung.

Ein Mensch wird nicht gerettet, weil er anfängt, genügend Gutes zu tun.

Aber echter Glaube bleibt nicht fruchtlos.

Jakobus sagt:

„Denn wie der Leib ohne Geist tot ist, so ist auch der Glaube ohne Werke tot.“

Jakobus 2:26

Gute Werke kaufen keine Erlösung.

Sie sind die Frucht eines Lebens, das Gott bereits zu verändern begonnen hat.

Darum bleibt Paulus nicht bei den Worten:

„Denn aus Gnade seid ihr gerettet durch Glauben …“

Er fährt fort:

„Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.“

Epheser 2:10

Die Reihenfolge ist entscheidend:

nicht Werke → Erlösung → Glaube.

Sondern:

Gnade → Glaube → neues Leben → Frucht.

Der Mensch tut nicht gute Werke, um gerettet zu werden.

Er beginnt anders zu leben, weil Gott ihn gerettet hat.


Was geschieht, wenn ein Mensch wirklich zu Christus kommt?

Jetzt können wir den gesamten Weg erkennen, den wir in diesen Schriftrollen gegangen sind.

Der Mensch kommt in Buße und Glauben zu Christus.

Und Gott gibt ihm nicht einfach ein neues religiöses Gefühl.

Seine Sünden werden vergeben.

Er wird mit Gott versöhnt.

Er wird durch Glauben gerechtfertigt, nicht durch seine eigenen Werke.

Sein Stand vor Gott verändert sich nicht deshalb, weil er sündlos geworden wäre, sondern weil seine Hoffnung nun auf Christus ruht.

Er wird von neuem geboren.

Gott gibt ihm neues Leben.

Er wird eine neue Schöpfung.

Sein Leben beginnt sich zu verändern.

Die Sünde kann für ihn nicht länger einfach ein „normaler Lebensstil“ bleiben.

Ein Kampf beginnt.

Heiligung beginnt.

Ein neues Leben unter der Herrschaft Christi beginnt.

Das bedeutet nicht, dass ein Christ nie wieder fällt.

Es bedeutet, dass er nicht länger möchte, dass die Sünde sein Herr bleibt.

Wer zu Christus gekommen ist, erhält nicht nur eine andere Sicht auf das Leben.

Er erhält einen neuen Herrn, eine neue Hoffnung und eine neue Richtung für sein Leben.


Deshalb ist Erlösung nicht nur die Vergebung der Vergangenheit

Wenn wir Erlösung darauf reduzieren, dass Gott vergangene Sünden einfach „übersieht“, haben wir die Größe des Evangeliums noch nicht verstanden.

Gott verschont den Menschen nicht einfach vor Strafe.

Er versöhnt ihn mit sich.

Er hebt nicht einfach die Schuld auf.

Er rechtfertigt.

Er lässt den Menschen nicht einfach so, wie er war.

Er gibt ihm neues Leben.

Er befreit ihn nicht nur von seiner Vergangenheit.

Er beginnt, ihn in ein neues Leben mit Christus zu führen.

Deshalb endet das Evangelium nicht mit:

„Deine Sünden sind vergeben.“

Es führt weiter:

„Jetzt gehörst du Christus.“


Jetzt wird der ganze Weg der Erlösung verständlich

Am Anfang haben wir gefragt:

Was ist Erlösung?

Jetzt können wir antworten.

Erlösung ist nicht der Versuch des Menschen, Gott zu erreichen.

Sie ist Gottes Handeln, um den Sünder zu retten.

Der Mensch hat gesündigt.

Er konnte sich selbst nicht rechtfertigen.

Gott sandte seinen Sohn.

Christus starb für die Sünden.

Christus ist auferstanden.

Gott verkündigt das Evangelium.

Der Mensch hört.

Gott ruft ihn.

Der Mensch tut Buße.

Der Mensch glaubt Christus.

Und die Erlösung, die Gott in Christus vollbracht hat, wird zu seiner persönlichen Wirklichkeit.

Nicht durch seine Verdienste.

Nicht durch seine Moral.

Nicht durch die Stärke seiner religiösen Bemühungen.

Sondern durch Christus und Gottes Gnade.


Was bedeutet es also wirklich, zu Christus zu kommen?

Es bedeutet, aufzuhören, vor Gott davonzulaufen, und zu ihm zurückzukehren.

Die eigene Sünde anzuerkennen, statt sie zu rechtfertigen.

Sich von einem Leben abzuwenden, in dessen Mittelpunkt der eigene Wille steht.

Zu Christus zu kommen, wie man ist — schuldig, unfähig, sich selbst zu retten, und auf Barmherzigkeit angewiesen.

Seine Hoffnung nicht auf die eigene Gerechtigkeit, sondern auf Christus zu setzen.

Zu glauben, dass er für unsere Sünden gestorben und auferstanden ist.

Ihn als Herrn zu bekennen.

Sich ihm anzuvertrauen.

Und nicht zu leben, um Erlösung zu verdienen, sondern weil Gott dich gerettet hat.

Darum sagt das Evangelium nicht:

„Werde gut genug — und dann komm zu Christus.“

Es sagt:

„Komm zu Christus.“

Nicht, wenn du würdig geworden bist.

Nicht, wenn du jede Sünde überwunden hast.

Nicht, wenn du Gott genügend gute Werke vorweisen kannst.

Komm jetzt — und vertraue dem Retter.

Denn Erlösung beginnt nicht mit dem, was der Mensch für Gott tut.

Sie beginnt mit dem, was Gott in Christus bereits für den Menschen getan hat.


Das Evangelium verlangt eine Antwort

Nun sind wir den ganzen Weg gegangen.

Wir haben gesehen, was Erlösung ist.

Wir haben gesehen, was die Sünde mit dem Menschen getan hat.

Wir haben gesehen, warum der Mensch sich nicht selbst retten kann.

Wir haben gesehen, wie Gott durch Christus die Erlösung vollbracht hat.

Und nun haben wir gesehen, was es bedeutet, zu ihm zu kommen.

Deshalb ist die Frage nicht länger theoretisch.

Nicht:

„Was denken andere über Jesus?“

Nicht:

„Ist das Christentum die wahre Religion?“

Nicht:

„Weiß ich genug über die Bibel?“

Sondern:

Bin ich zu Christus gekommen?

Habe ich meine Sünde erkannt?

Habe ich aufgehört, auf mich selbst zu vertrauen?

Habe ich Christus vertraut?

Ist er für mich nur Gegenstand meines Wissens?

Oder ist er mein Herr und Retter?

Denn am Ende führt das Evangelium jeden Menschen genau hierher.

Zu Christus.

Und hier brauchen wir keine weitere Frage, hinter der wir uns verstecken können.

Hier ist Gottes Antwort.

Hier ist das Kreuz.

Hier ist die Auferstehung.

Hier ist die Gnade.

Hier ist der Ruf:

„Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.“

Matthäus 11:28

Und jetzt gibt es keinen Grund mehr, nach einer weiteren Möglichkeit zu suchen, die Antwort aufzuschieben.

Komm.

Tu Buße.

Glaube.

Vertraue Christus.

Und lebe mit ihm.

Die Serie über die Erlösung endet hier.
Sie führt nicht zu einer weiteren Frage.
Sie führt zum Retter selbst.

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